Haematococcus pluvialis ist eine Grünmikroalge, die weithin als eine der reichhaltigsten natürlichen Quellen für Astaxanthin gilt – einem starken Carotinoid-Pigment mit ausgeprägten antioxidativen Eigenschaften. Das Pulver wird vorwiegend in der Kosmetik, bei Nahrungsergänzungsmitteln und in der Aquakultur eingesetzt.
| Aussehen | Dunkelgrünes bis dunkelrotbraunes Pulver; die Farbe variiert je nach Astaxanthin-Gehalt, Zellaufschluss und Trocknungsverfahren |
| Astaxanthin-Gehalt | Mind. 2 % (typische Bandbreite 2–5 %) |
Haematococcus pluvialis kann mit verschiedenen Methoden kultiviert werden. Bei der Kultivierung in Außenbecken wächst die Mikroalge in großen, mit nährstoffreichem Medium gefüllten Becken unter natürlichem Sonnenlicht. In geschlossenen Photobioreaktoren erfolgt die Kultivierung unter kontrollierten Bedingungen hinsichtlich Lichtintensität, Temperatur und Nährstoffversorgung – eine Methode, die besonders für qualitätskritische Anwendungen geeignet ist.
Bei der zweistufigen Kultivierung wird die Mikroalge zunächst unter optimalen Bedingungen für maximales Biomassewachstum kultiviert. In der zweiten Stufe werden Umweltstressoren wie hohe Lichtintensität und Nährstoffentzug eingesetzt, um die Astaxanthin-Akkumulation zu induzieren. Die mixotrophe Kultivierung kombiniert autotrophe und heterotrophe Methoden und kann die Biomasseproduktion steigern sowie die Kultivierungszeit verkürzen.
Nach der Kultivierung kann die Biomasse durch Zentrifugation, Filtration oder Flockung geerntet und anschließend zur Astaxanthin-Extraktion weiterverarbeitet werden.
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Haematococcus pluvialis ist eine Süßwasser-Grünmikroalge, die in verschiedenen aquatischen Umgebungen weltweit vorkommt, darunter Teiche, Seen und Fließgewässer. Sie ist bekannt für ihre Fähigkeit, Astaxanthin zu produzieren – ein starkes Carotinoid-Antioxidans.
Astaxanthin ist ein natürlich vorkommendes Carotinoid-Pigment aus der Gruppe der Xanthophylle, das in verschiedenen Organismen vorkommt, darunter Mikroalgen, Lachs, Garnelen und Krill. Es gilt als eines der stärksten Antioxidantien in der Natur [4, 6].
Es wird vorwiegend als Nahrungsergänzungsmittel und in kosmetischen Formulierungen zur Hautpflege eingesetzt. Darüber hinaus findet es Anwendung in der Aquakultur und als Lebensmittelzusatzstoff, soweit regionale Vorschriften dies erlauben [7, 9].
Eine systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse bestätigte, dass Astaxanthin die Hautelastizität verbessert, das Erscheinungsbild feiner Linien und Falten reduziert und vor UV-bedingter Hautalterung schützt. Es zeigt zudem entzündungshemmende Eigenschaften und kann dunkle Flecken und Hyperpigmentierung reduzieren [5, 6, 7, 11, 12, 15].
Die Kultivierung erfolgt wahlweise in Außenbecken, geschlossenen Photobioreaktoren, im zweistufigen Verfahren oder durch mixotrophe Methoden. Die Wahl der Methode richtet sich nach dem gewünschten Verwendungszweck und den Qualitätsanforderungen.
Die Mikroalge wird in der Kosmetik, bei Nahrungsergänzungsmitteln, in der Aquakultur sowie als Lebensmittelzusatzstoff eingesetzt. In der Kosmetik eignet sie sich besonders für Anti-Aging-Formulierungen [5, 7].
Das Pulver kann in Cremes, Seren, Peelings und Masken eingearbeitet werden. Es eignet sich besonders gut für Anti-Aging-Formulierungen aufgrund seiner antioxidativen und hautstraffenden Eigenschaften [5, 7].
Astaxanthin aus Haematococcus pluvialis wird in verschiedenen Märkten in Nahrungsergänzungsmitteln, Kosmetika und der Aquakultur eingesetzt. Der regulatorische Status variiert je nach Region und Anwendungsbereich – Käufer werden empfohlen, die geltenden Vorschriften vor der Verwendung zu prüfen. Kontaktieren Sie ALGANEX für Dokumentation zur Unterstützung von Compliance-Anforderungen.